Ausgabe 44
19.2.2012
 
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dies und das

Kälteschutz für Menschen

Aus aktuellem Anlass wollen wir Ihnen heute ein paar Tipps geben, mit denen Sie die Eiseskälte gut überstehen. Der akute Temperatursturz bringt den Körper an seine Belastungsgrenzen. Der Körper speichert nur genug Wärme, wenn er zu einhundert Prozent trocken ist. Dies ist leider nie der Fall, denn durch das Schwitzen ist der Körper immer etwas feucht, auch wenn es einem selbst gar nicht auffällt. Daher haben wir folgende Tipps für Sie zusammengestellt.

1.) Richtig kleiden!

Die richtige Kleidung bei niedrigen Temperaturen besteht aus 5 Schichten.
Die erste Schicht besteht aus langer und/oder kurzer Unterwäsche. Die zweite Schicht sollte aus einem langen Hemd und Thermostrumpfhosen bestehen; alternativ für Männer: Jogginghosen. Dann ziehen Sie sich einen dicken Pulli und eine Wollhose an. Alternativ dazu nehmen Sie Jeanshosen, welche nur einen bedingten Kälteschutz aufweisen. Nun kommt die vierte Schicht. Sie brauchen eine lange winterfeste Jacke und gefütterte Schuhe, am besten mit Wärmesohlen. Und zu guter Letzt brauchen Sie ein Regencape. Sie sollten beim Betreten beheizter Räume, in denen Sie sich länger als 3 Stunden aufhalten, die vierte und fünfte Schicht und eventuell noch die dritte Schicht ausziehen. Denn sonst nutzt Ihnen nach 3-4 Stunden dieses Wärmesystem draußen nichts mehr, da der Körper sich zu sehr an die Wärme gewöhnt und Sie zusätzlich mehr Schweiß absondern.

2.) Heiße Getränke zu sich nehmen!

Bei zu starker Kälte, verlieren wir Menschen das Durstgefühl und das macht den Körper anfällig.
Nehmen Sie gerade im Winter immer eine Thermosflasche mit heißem Tee oder Kaffee mit. Das Heißgetränk wärmt Sie richtig durch. Allerdings heißt es: Finger weg vom Alkohol! Denn der wärmt zwar durch Betäubung des Körpers, aber der Körper verliert zu viel Wasser, was gerade im Winter sowieso schon zu gering vorliegt.

3.) Viel bewegen!

Bei Kälte sollten Sie vermeiden lange auf einer Stelle zu stehen, geschweige denn zu sitzen. Der Körper erwärmt sich durch die Muskelbewegung von selbst. Daher zittern wir auch, wenn uns kalt ist. Die Kontraktion oder Muskelbewegung wird direkt vom Gehirn an die Muskeln in Auftrag gegeben und geschieht völlig unbewusst. Dies ist ein eingebauter Abwehrmechanismus, daher kann man seinem Körper auch nie befehlen: "Hör auf zu zittern!"

Wenn Sie unsere Ratschläge befolgen, werden Sie sicher weniger frieren als die Menschen um sie herum. Kommen Sie gut durch die Kälte!

Ihr BPZ-Team

©lenne87


 

 

 

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